Frühlingsgefühle in Stockholm
Mit ein Grund weshalb ich Turku für mein Auslandssemster ausgewählt habe war die tolle Lage: Direkt an der Südwestküste Finnlands gelegen lassen sich diverse Ziele rundherum ansteuern. Dieses Mal ging es mit der Fähre nach Schweden, in die schöne Hauptstadt Stockholm. Wir verbrachten die Nacht in einer kleinen Kabine auf dem Schiff und kamen in der Frühe in Stockholm an. Begrüßt wurden wir mit schönstem Wetter, Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Für die Übernachtungen in Stockholm hatten wir uns ein Hostel in Södermalm gebucht, wo wir als wir ankamen zwar noch nicht einchecken konnten, aber zumindest unser Gepäck abgeben konnten. Nach einem leckeren Frühstück (warum gibt es in Deutschland nicht auch so viele leckere Backwaren?!) machten wir uns auf den Weg zum historischen Museum, das im Stadtteil Östermalm liegt und zu den Museen zählt die keinen Eintritt kosten. Es widmet sich der frühen Geschichte sowie dem Mittelalter in Schweden und zeigt außerdem Exponate aus Gold und Silver aus der vor- und frühgeschichtlichen Zeit. Da vieles in Stockholm sehr teuer ist, kann man definitiv etwas Geld sparen, wenn man staatliche Museen besucht oder eine der Free-Guided Touren, die ebenfalls kostenlos einmal am Tag angeboten werden.
Später konnten wir dann auf einem der Ausichtspunkte die wunderschöne Altstadt und die bunten Häuserfassaden Stockholms bewundern und erneut etwas Sonne tanken. Hier konnte man auch ein bischen Ruhe abseits vom Rummel finden, denn da wir am Wochenende da waren, war es überall in der Stadt sehr voll. Samstag Abend waren wir dann noch auf einem Konzert und wir haben auf dem Weg dorthin ein Mädchen aus Australien kennengelernt, die ihr Erasmussemester in Stockholm verbringt. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell man andere internationale Studenten kennenlernt und mit ihnen ins Gespräch kommt. Etwas, was ich sehr vermissen werde wenn ich wieder Zuhause bin.
Am Sonntag ging es zum Abschluss noch ins Vasa-Museum - sicherlich ein Klassiker in Stockholm. Es zeigt die Vasa als das weltweit einzig verbliebene Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das 1628 auf seiner Jungfernfahrt kenterte und 333 Jahre später geborgen wurde.
Ein Besuch der Hauptstadt Schwedens lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall! Eine geschichtsträchtige Altstadt, wunderschöne Natur mit zahlreichen Schären und einen multikulturellen Flair.
Für mich geht es nun zurück an den Schreibtisch - einige Arbeiten müssen fertig werden bis es in zwei Wochen heißt: Ab nach Russland!
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